BettMaus oder Maus im Bett?

Jaaa, wieder war es eine Anregung aus den Weiten des Internet blabla die den Wunsch nach einer kuscheligen Umrandung für ein honigsüßes Baby erweckte 🙂

Solch eine Bettrolle, Lagerungskissen, Bettnestchen oder wie auch immer man es nennen will, sollte es für mein 2. Enkelmäuschen sein. Und was liegt da näher als ein Mäuschen zu nähen…

Eigentlich hatte ich ja Urlaub und nicht so alle Zutaten im Wochenendhaus dabei, trotzdem stürzte ich mich gleich in die Stoffkiste und schnipselte drauf los. Im einzigen Textilgeschäft des kleinen Örtchens bekam ich auch ein weißes Frotteehandtuch für den Mausekopf.

Die Polyester-Daunenflocken für die Füllung bestellte ich günstig bei E…bay und die Sicherheitsaugen sollten von DAWANDA kommen. Leider bis heute noch nicht eingetroffen und so griff ich auf meine alten Schätze aus meinem früheren Leben als “Heimarbeiterin für Kunstgewerbe“ (zu DDR-Zeiten) zurück 😉 da habe ich schon mal Plüschtiere genäht.

Nun isses fertig, das Mäuschen und möchte ganz schnell bekuschelt werden.

Und in meinem ausgeruhten Köpfchen sprossen gleich noch ein paar mehr Ideen, die sich mittlerweile zu einem kleinen Projekt zusammengepuzzelt haben, also hab ich noch 3 neue Bett-Kuschel-Lagerungs-Rollen- Figuren erfunden… man darf gespannt sein 😉

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Ein bisschen Rotkäppchen ;-)

Am Samstag hab ich mir noch fix ne Freude gemacht und meiner Enkel-Püppi ein passendes Mützchen zur Erdbeerjacke genäht.

Als sie am Sonntag früh aufstand und die Mütze sah… sofot valiept, aufgesetzt und bis zum Mittagsschlaf haben wir sie nicht mehr abbekommen 😀

Da hab ich statt Mittagessen kochen noch fix ein Mini- Röckchen dazu genäht… ich glaube, wenn sie 3 Wochen bei uns wäre, dann bräuchte sie nen neuen Kleiderschrank!

Und das ist übrigens das, was mich so wahnsinnig fasziniert… wie so eine kleine Maus sich so dermaßen über solche Kleinigkeiten freuen kan 🙂

Ein Schnuffeltuch als Tagwerk

Ja, einen Tag lang hab ich heute geflucht!!!

Nix wollte so, wie ich will. Die Nähma, die Stickeinheit im Besonderen, der Stoff, das Garn, die Nadeln… blablabla, solche Tage hat wohl jeder mal.

Normalerweise spreche ich meine Nähma dann mit SIE an, streichle sie kurz und lass sie für einen Tag in Ruhe PUNKT

Aber ich wollte heute das bestellte Schnuffeltuch für eine kleine Mikkeline, die erst ganz kurz auf der Welt ist, fertigstellen.

Wenn ich bei solchen Werken an meinen geplanten (ja, ich plane immer noch) DAWANDA- Shop denke, dann rechne ich mir Pi mal Daumen spaßeshalber  mal meinen Stundenlohn aus… öhm… da hätte ich heute rund 1 € rausbekommen 😀

Nee, Quatsch, aus Fehlern lernt man bekanntermaßen, also hab ich heute viel gelernt.

Und am Ende des Tages hab ichs doch geschafft 🙂

Puppis Reisebettchen

Für ein paar Tage ist die Enkel-Püppi (2,4 J.) bei uns im Wochenendhaus auf Urlaub. Ihre über alles geliebte Puppi muss in jeder Situation dabei sein. Aber, ach du Schreck (!) wo soll sie nur schlafen.. und es ist ja so kalt geworden.

Ich habe mir ja reichlich Stoff und alle Nähutensilien mit ins WE-Haus genommen um endlich mal die freie Zeit für ausstehende Nähprojekte zu nutzen.

Die Füllung einer gerade ausrangierten Bettdecke brachte mich jedoch auf die fabelhafte Idee mal eben fix alle anderen Pläne über den Haufen zu schmeißen ein Reisepuppenbettchen oder auch Tragetasche für die Puppi zu nähen.

Das war nicht so einfach, da die Kleine Maus am liebsten mit in die Nähmaschine rein gekrochen wäre, sie hatte ja so etwas noch nie gesehen, und sobald sie begriff was es werden sollt, hing sie mir förmlich am rechten Arm und fragte mich ständig: „was machstn du jetzt, Omi?“

Also Nähen unter erschwerten Bedingungen, ständig alle Scheren und Nadeln sichern, ja nicht die Nähma unbeaufsichtigt stehen lassen, und bis zum gestrigen Abend wenigstens so weit kommen, das die Puppi schon mal drin schlafen konnte (es war undenkbar dies nicht zu erlauben 😉

Heute dann kunstvoll überreden, mir das unfertige Bettchen doch noch einmal zu überlassen und bis zum Mittagsschlaf in letzter Sekunde fertig zu stellen.

Von da an wars am Kind angewachsen 🙂

(…und fragt mich ja nicht nach nem Schnitt, ich hab einfach drauflos geschnippelt und kunstvoll geflucht um die Ecke genäht.)

Das Sommerkleidchen Lilly

Mitte Juni bekam ich von einer Twitterina die Anfrage, ob ich nicht ein kleines Sommerkleidchen mit Puffärmeln für ihre Kleinste nähen könnte.

Und immer wenn mich eine Mehrfach-Mami sowas fragt, kann ich nicht Nein sagen schmilzt mein Omi-Herz nur so dahin 😉

Daraufhin kramte ich in meinen Stoffkisten und fand einen hübschen roten Baumwollstoff von feiner Qualität, der auch ihr gefiel.

Der vorhandene Schnitt, vom Summ-Summ-Kleidchen war allerdings für Jerseystoff und so musste ich mir eine Verschlusslösung einfallen lassen, damit das Kinderköppchen oben nicht stecken bleibt durchpasst.

Aber es machte mir so viel Spaß, diesen Stoff zu verarbeiten, da ging es auch recht flott von der Hand.

Uuund Zicke-Zacke- fertig!

Und nun trägt dir „kleene Berlina Pflanze“ ihr Kleidchen hoffentlich kess durch den Sommer 😉