Seelentröster- superschneller Pancake

Heute mal ein

„Was mir sonst noch so zwischen die Finger kommt“

Sonntag Morgen, der Mann ist zum Dienst, der Regen trommelt aufs Dach über mir … da liebe ichs in meinem Smartphone zu lesen.

Ich las HIER was von Pancakes, mir lief das Wasser im Mund zusammen, dachte aber, dauert eh alles zu lange um es zum Frühstück fertig zu haben.

DENKSTE!

Ich entschuldige mich vorab gleich für diese Fotos! Zwischen dem zubereiten und nur mit dem Handy geschossen 😀

Schnell aus dem Bett und mir das für 1 Person verkleinert:

  • ½ Banane in Scheiben
  • 1 Ei
  • ich nehme eine kleine Prise Salz dazu

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Entweder in einer Schüssel oder tiefem Teller mit der Gabel vermanschen (das ist sächsisch und heißt gut zerdrücken und verrühren)

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Oder wie ich, mit dem kleinen Mixeraufsatz fix vermischen (gibt auch noch diesen kleinen Zauber- Tupper- Multi- Chef oder Pürierstab oder …)

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Ein wenig Butter in die Pfanne (ich habe eine ganz glatte Eierpfanne)

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Masse hinein gießen (und gut aufpassen- öhm- verbrennt schnell, also Hitze runterdrehen)

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Nach Gefühl und Geschick wenden und fertig braten

Ich habe in der Zwischenzeit 3 Aprikosen geschnitten und mit wenig Zucker in der Microwelle ganz heiß gemacht, da kommt das Aroma besser.

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Marmelade oder frisches Obst dazu geht schneller 😉

Dann ab auf den Teller und beliebigen Zucker und einen Latte oder Kakao oder … dazu.

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Guten Appetit

Und ich rate euch ganz dringend! Nehmt gleich die doppelte Menge für 1 Person!

 Eure KETI

 

 

Cupcakes- zum anbeißen süß

Schon seit dem letzten Stoffmarkt, auf dem ich wirklich nur ein ganz kleines Beutelchen Stoff gekauft hatte (diese Info ist für Stoffmarkt- Insider!), lag hier dieser zuckersüße Cupcake- Jersey herum.

Was nur daraus nähen?

Vorige Woche sah ich bei einer mir bekannten Instagramerin (schreibt man das so?) wie sie fleißig so hübsche Hösjen für ihre Mädels nähte. Sie verriet mir, dass der Schnitt ein Freebook namens Marina sei.

 Ich hatte solche Lust darauf, dies auszuprobieren.

Webseite gesucht, HIER gefunden, Schnitt runtergeladen und ausgedruckt, Materialien aus allen Schubladen gekramt und gleich angefangen zu nähen.

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Zwei ziemlich bunte Höschen für die Püppis sinds geworden.

Und auf Wunsch einer Mama aus meinem Twitterhausen habe ich den Schnitt verlängert und so ein kleines Zuckerwerk mit langen Beinchen in Größe 68/74 genäht.

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Irgendwie finde ich sie zum anbeißen, diese Cupcakes 😉

 Auf der Webseite Mathila läuft zur Zeit sogar noch ein Fotowettbewerb:

“Marina, Marina, Marina!“

Leider kann ich nicht daran teilnehmen, da ich kein Fotomodell für meine Hösjen hier habe :/

UPDATE

Ich nehme mit der verlängert genähten MARINA am Wettbewerb teil 🙂

Die Mama hat mir die Fotos zur Verfügung gestellt, Dankeschön dafür ❤

Downloads

Herzige Punkte – mit viel Liebe vernäht !

Schon sehr, seeehr lange drückte ich mich um diesen Schnitt herum!

HIER – im Web gefunden!

Es sah so irre niedlich aus, wie die zwei Püppis ihre herzigen Rücken zeigten.

Den roten Stoff mit den weißen Punkten schob ich monatelang von einer Ecke auf dem Nähtisch in die Andere.

Die englische Anleitung und die Maßangaben in Inch und Zoll machten mich wahnsinnig! Doch ein lieber Mensch half mir letztes Wochenende ein wenig beim übersetzen auf die Sprünge und schließlich kapierte ich die etwas umständlich erklärte Beschreibung und es ging mir plötzlich von der Nadel 😉

Es war trotzdem eine ziemlich fuddelige Angelegenheit wie man auf den Fotos erkennen kann.

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 … ich könnt platzen vor Niedlichkeit ❤

 

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Wenn meine Enkelpüppis dann mal ein Tragefoto schicken, setze ichs ganz bestimmt für euch hier unten drunter 😉

Daaaaaaaaa sind sie 🙂

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Meerjungfrauen in Singapur

Es war einmal eine kleine Meerjungfrau… nein Zwei!

Die wollten ihren Geburtstag mit all ihren internationalen kleinen Freundinnen und Freunden „under the sea“ bzw. am/im Pool und auf der Party-Terrasse in Singapur feiern.

Die große Püppi war sich vollkommen sicher, dass ich ihr ein Meerjungfrauenkostüm dafür nähen würde. Und da es auch im März dort unendlich warm ist und wir direkt hinfliegen und mitfeiern wollten, begann ich mich nach Weihnachten damit zu befassen.

Lange wühlte ich mich durchs Internet und fand drölfzig Anregungen….. bestellte schon mal Tüll in hellgrün, türkis und weiß (rosa für Prinzessinnen in Reserve), kramte in alten Stoffbeständen nach grünen und blauen Übergardinen und ein Glücksfall trat ein.

Bei E. family gab es im Januar die ersten Badeanzüge.

Als ich die kleine Meerjungfrau Arielle darauf entdeckte, stand mir schlagartig vor Augen, wie die Kleidchen aussehen müssen.

Ich kaufte 2 dieser Badeanzüge, schnitt sie unten gerade ab und nähte ein vorn übereinanderschlagendes, gerafftes Rockteil aus einem alten Satinstoff daran. Aus dem grünen und blauen Tüll schnitt ich wellenartige Streifen und steppte reichlich davon obendrüber.

Die Badeanzugträger trennte ich hinten ab, so kann man beim zubinden ein bisschen mit der Länge der Kleidchen  variieren.

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Im Bastelladen kaufte ich eine Packung glitzernde Seesterne, Fische, „Brilliantenborte“, Satinbänder und verschiedenfarbige Perlen.

Einige Stunden Fleißarbeit und wund gestochene Finger, dauerte es schon, bis ich die Kleidchen damit verziert hatte.

2 Haarreifen mit Bändern und Borte umnäht und mit Perlen bestickt sollten meine kleinen Meerjungfrauen krönen.

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Das ehemalige Ausgehkleid meiner Großmutter, was ich über viele Jahre ehrenvoll aufgehoben hatte und welches mich an Fischschuppen erinnerte, sollte nun seine zweite, glitzernde Bestimmung bekommen.

Nach dieser Idee, schaut hier, entstand ein Meerjungfrauen- Fischschwanz für die große oder auch kleine Püppi.

Ich hoffe sie streiten nicht gar zu sehr darum.

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Und weil mein Kopf so dolle mit dieser Meeresparty beschäftigt war, musste einfach auch eine Meerjungfrauenhandspielpuppe entstehen.

Es hat mir solchen Spaß gemacht sie zu entwerfen und es ist immer wieder faszinierend, wie sehr sich Kinder in ein Gespräch mit einer Handspielpuppe einlassen können 😉

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Auch Omi und Opa sollten natürlich verkleidet zur Party kommen.

Ich nähte aus allen Stoffresten Streifen zusammen und als Rock dann unten an ein schwarzes Long- Shirt.

Später bastelten wir uns mit der Mama noch Kronen mit Steinchen und Muscheln.

Der Opa bekam zum grünen Shirt eine blau schillernde Meeres-Schärpe und links und rechts sollte ein Meerestierchen auf die Schultern.

Bei Pinterest fand ich ein paar Anregungen und so entstanden an einem Abend der Krabbenjunge Krabbino und die kleine Oktopusdame Oktine 🙂

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Die Party in Singapur wurde von der Mama mit ganz viel Liebe zum Detail vorbereitet und war echt superschön und feuchtfröhlich, voller Meerjungfrauen, Schildkröten, Haifisch, Meeresbuffet, Angelspiel, Schatzsuche im Meeressand, Muscheln bemalen, toben im Pool und noch einiges mehr…

Meine Enkelpüppis waren so dermaßen glücklich über diese Kleidjen… sie hüpften von da an jeden Abend als Meermaids durch die Wohnung… und mein Herz hüpfte mit!   ❤

4 Meermaids

 

 

Bademantel im Winter?

Ja, klar!

Im Winter ists ja kalt.

Nun ja, in Singapur nicht wirklich.

Aber wenn so kleine Püppis stundenlang im Pool geplantscht haben, klappern da auch schon mal die Zähnchen und es wäre schön sich in einen lustig- bunten Bademantel einhuscheln zu können.

So dachte die Mama , und so nähte die Omi 😉

Der wunderschöne Sweat- Frottee von Hamburger Liebe, Glücksklee in rosa und türkis, von der Mama, 10.000 Kilometer weit entfernt ausgesucht und bestellt, kam dank DAWANDA recht schnell in mein Nähstübchen. 

Den passenden Schnitt fand ich bei Lillesol und Pelle, schaut hier. Dieser Schnitt lässt sich wunderbar einfach nähen, empfehle ich hier direkt auch mal für Anfänger.

Genäht habe ich in Größe 92 und 110, das wird wohl reichlich groß sein, sollte aber auch lange passen.

Eine Overlock- Nähmaschine ist hier sehr hilfreich und die Nähte rattern sich recht schnell herunter.

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Und wer mich kennt…

natürlich musste ich die Mini- Ausführungen der Bademäntel für die Puppis einfach dazu nähen…

und ich gestehe, sie waren zuerst fertig 😀

Den Kapuzenjackenschnitt von doll*design habe ich einfach verlängert und schon war es ein Bademantelschnitt.

Ich bin schon sooo auf die staunenden Gesichter meiner Enkel- Püppis gespannt !

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Ketis neue Körner-Ketis

Erinnert ihr euch noch an meinen Start?

Das Körner- Püppchen?

Meinen Avatar?

Jaaa, den seht ihr ja hier rechts oben 🙂

Vor Weihnachten bekam ich die Anfrage, ob ich so etwas wieder einmal nähen würde, für ein kleines Mädchen und ihr ungeborenes Schwesterchen.

Das wollte ich sehr gerne. Die Erfahrungen, die ich in den letzten Jahren beim Nähen sammelte, wollte ich hier für ein paar kleine Veränderungen oder auch Verbesserungen nutzen.

Tatsächlich machte es mir wieder riesigen Spaß an diesen Körner- Ketis herumzufriemeln.

Rot und grün sollten die Grundfarben sein. In meinem mittlerweile großen Fundus an Baumwollstoffen entdeckte ich schnell ein paar passende Stücke, und ich finde diese Kombination selbst einfach herzig.

Für die Haare habe ich dieses Mal Wollzöpfe gebastelt. Im Bauch stecken wieder kleine Bio-Körnerkissen. Die können bei Bedarf in der Microwelle erwärmt werden und schon können die Ketis bei Bauchweh als kleine Wärmekissen ihren Dienst tun.

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Und ich verrate euch gerne, ich habe schon das zuckersüßeste Körner- Keti- Kuschel- Foto der Welt bekommen ❤

Für mich sind solche Fotos immer die größte Freude überhaupt!

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Feivel- der (Maus) Auswanderer

Es war einmal… ein kleines schon großes Mädchen.

Das hieß Elisabeth und sie trainierte seit ihrer Kindheit sehr hart um einmal eine große Balletttänzerin zu werden. Das tat sie mit Erfolg und kam auch gaaanz viel in der Welt herum.

In 2013 wagte sie einen weiteren großen Schritt in die Welt hinein. Sie fuhr als Showtänzerin mit einem großen berühmten Kreuzfahrtschiff  auf den Weltmeeren herum.

Das hört sich supergroßartig an, ist aber auch ganz schön schwer. Auf so einem riesigen Schiff ist ja nicht viel Platz für den Einzelnen, für das Personal ist nur ganz mini-mini-winzig-wenig Platz. Da kann man nur das Nötigste an persönlichen Dingen mitnehmen.

So musste z.B. ihre geliebte Katze zu ihrer Schwester, Schwager und den beiden Katern ziehen. Und selbst das allerliebste Kuscheltier, der kleine Feivel, hatte keinen Platz in der Kajüte. Also durfte er mit der Mieze ein halbes Jahr im tiefsten Bayern wohnen.

Nun kommt die Ballerina wieder in Deutschland an und wird von ganz vielen lieben Herzmenschen am Flughafen in Empfang genommen.

Natürlich auch von ihrem Feivel!

An mich wurde nun die Bitte herangetragen, dem ach so ab geliebten Kuscheltier zur Feier des Tages ein neues Outfit zu verpassen.

Tja, und wer so lange in Bayern lebt, hat doch eine bayrische Tracht verdient 😉

Ich bekam per Brief die abgelegten Sachen geschickt um einen Schnitt abnehmen zu können.

Und, wie sagt der Bayer so schön?

Pack ma’s!

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Es hat mir solchen Spaß gemacht,  diese lustigen Lederhosen zu entwerfen und zu nähen

Schaut selbst, ich bin total gespannt ob seine „Mama“  ihn noch erkennt 😀

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…Taddaaaa…

Screen Captures

Puppis brauchen Kleidjen, Hösjen,Lätzjen…

Ich erwähnte schon mal? Ich habe meine eigene Götz Muffin Puppe 😉

Jaaa, ich muss ja auch die genähten Kleidjen und Hösjen anprobieren zu können!

Also im laufe der letzten Monate entstanden auf Wunsch meiner kleinen Enkel- Püppis die verschiedensten Puppi- Sachen.

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Ich möchte sie euch gerne zeigen, da ich mich selbst immer über diese Winzigkeiten so dermaßen freuen kann.

-> es wurden Badesachen fürs heiße Singapur gebraucht

Badesachen

-> Schlüppis und T-Shirts sollten sein

Schlüppis

-> ich nähte Kapuzen-Badehandtücher und kleine Waschlappen dazu

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-> kleine Puppis brauchen auch Lätzjen

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-> und Sonntags- Kleidjen

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->und schließlich brauchte ein Püppchen in Österreich endlich mal Hose, Pulli und Mütze, damit  sie mit in den Schnee raus zum Schlitteln kann

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(Ich habe jetzt übrigens Puppensachen-Nähverbot! Die Puppenkoffer sind voll! Mööööp!)

TWITTER ist… ja was eigentlich?

Erfahrene Twitterer können die Zitate aus STERN und der WELT AM SONNTAG  getrost überspringen 😉

ZITAT aus dem STERN, September 2009:

Twitter ist ein Kurznachrichtendienst im Web. Um das Angebot zu nutzen, ist eine einmalige kostenlose Anmeldung notwendig – unter http://twitter.com.

Jeder kann Nachrichten von 140 Zeichen Länge – das sind 20 Zeichen weniger als bei einer SMS – über Twitter veröffentlichen. Diese Meldung kann auch einen Link zu einer Website enthalten. Wer diese Nachrichten lesen will, muss sie – ebenfalls kostenlos – abonnieren, dadurch wird man zum so genannten „Follower“. Dafür muss man zunächst den zu abonnierenden User aufrufen und den kleinen grauen „Follow“-Button anklicken, der sich am Anfang des Tweets befindet.

Jeder Twitter-Nutzer („Twit“) kann sich bei jedem anderen eintragen. Mit einer simplen Kurznachricht – „Tweet“ genannt -, ist es also möglich, auf einen Schlag fünf, 500 oder 50.000 Menschen zu erreichen. Jeder Follower kann seinerseits auf Tweets antworten, entweder öffentlich oder in einer privaten Nachricht, die nur der Absender lesen kann. Was bei Beiträgen wie „Ich liebe dich aber nicht!“ oder „Vor der Kantine!“ absolut sinnvoll ist.

            Oder

ZITAT aus der WELT AM SONNTAG, vom 13.11.2013

Der Nachrichtendienst Twitter ist genau das, was man daraus macht. Ein Kommunikationsmittel, bei dem im besten Fall auch tatsächlich eine Unterhaltung entsteht. Die Antworten auf die wichtigsten Fragen:

Wie funktioniert Twitter?

Wer sich auf der Website Twitter.com registriert hat, kann loslegen. Über den Computer oder das Handy können Nachrichten mit jeweils höchstens 140 Zeichen veröffentlicht werden. Diese Mitteilungen werden Tweets genannt. Je geistreicher, desto besser. Diese Mitteilungen sind öffentlich und lassen sich auch über die Suchmaschine finden.

Was sind Follower?

Wer den Nachrichten eines Twitterers folgen will, verbindet sich als Follower. Mitteilungen der Twitterer, denen man folgt, tauchen chronologisch in einer Liste auf, entweder im eigenen Account auf der Twitter-Webseite oder in Anwendungen für Smartphones und Tablets. Anders als Facebook-Freunde können Follower nicht abgelehnt werden.

Was bedeuten @ und #?

Wer einen Nutzer direkt ansprechen will, stellt seinem Tweet ein @ gefolgt vom Benutzernamen voran. Für die „Welt am Sonntag“ etwa wäre das @welt. Wer einen Begriff über die Twitter-Suche gesondert zugänglich machen will, stellt ihm eine Raute (Hashtag) voran. Über die Suche bekommen Nutzer so einen schnellen Überblick über thematisch zusammengehörige Meldungen.

Können Twitterer auch privat angesprochen werden?

Ja, wenn sie zu den Followern eines Nutzers gehören. In diesem Fall muss von der Twitter-Webseite oder aus einer mobilen Anwendung eine Direktnachricht verschickt werden, die nicht von anderen gelesen werden kann.

Nein!!!

TWITTER ist …… was DU draus machst!

Ich habe irgendwann mal mit Zitaten bei Twitter angefangen, vor laaanger Zeit!

Dann wurde ich in einem Twitterkreis aufgenommen, der mich ein wenig mehr am Leben meiner Kinder (und deren Kindern und Katzen) teilnehmen ließ. Von da an war ich täglich da. Ich lernte virtuell so viele Menschen kennen, wie wohl sonst nie möglich gewesen wäre. Ich wählte mit Bedacht einen geschützten Account um ein wenig regeln zu können, mit wem ich mich unterhalten möchte.

Daraus entstand MEIN TWITTERHAUSEN!

Meine Twitteria, meine Twitter-Freundinnen und Twitter-Freunde, von denen ich einige im real live kennenlernen durfte. Eine echte Bereicherung meines Lebens ist daraus geworden!

Nun die oft, und vor allem in der Weihnachtszeit, gestellte Frage: Wie erkläre ich meiner Mutter/ Verwandten/ realen Nicht-twitternd-Freunden dieses TWITTER, welches mein Leben scheinbar so oft beeinflusst, mich unverhofft lachen lässt, so oft eine sofortige Antwort verlangt?

Und wie sagte meine Mutter am 1. Weihnachtsfeiertag zum Abschied?

„Ruh dich mal aus, leg doch mal das Ding weg!“ *kchrkchr*

Sauschwere Aufgabe, so ganz hab ichs nicht geschafft es ihr zu verklickern!

Nu ja, sie ist 81!

Es gibt bereits viele Artikel, die dieses TWITTER versuchen zu erklären.

Ich will ja nur sagen, was ist TWITTER für MICH.

Ich habe in mich rein gehört, euch zugehört und aufgeschrieben bzw. einige von euch zitiert.

TWITTER ist für mich die tägliche Kommunikation mit Personen die ähnlich wie ich denken, oder auch ganz anders.

Bei TWITTER ist Tag und Nacht Jemand da. Wenn ich eine Frage habe, Feedback brauche, ein Rezept suche, mich krank fühle, wütend, traurig, fröhlich bin, bekomme ich Antworten, Rezeptvorschläge, Ratschläge und Tipps, Trost und Beistand, man freut sich mit mir oder Jemandem, ich kann Frust rauslassen, Freude teilen, ungefragt Rat geben, Hilflosigkeit „rausschreien“, „Mond-Tickets“ verteilen undundund!

Das sind oft Dinge, die ich mir im realen Leben verkneife. MAN will sich benehmen, nicht auffallen, Dinge nicht sagen, die man später bereut!

Sehr gerne teile ich in meinem TWITTERHAUSEN die schönen Augenblicke des Lebens. Ich durfte schon an Hochzeiten, Umzügen, neuen Jobs, Geburtstagen, ja auch Geburten teilhaben, jedoch auch traurige Momente, wie Streit, der Verlust eines lieben Menschen, oder Krankheiten, das Bangen beim großen Sturm oder gewaltigem Hagel, gehören dazu.

Mich haben noch nie so viele herzliche Wünsche zum Geburtstag erreicht. Die liebevoll zusammengestellten Weihnachts-Twitter-Wichtelpakete treiben nicht nur mir die Tränen in die Augen.

Und wieder sage ich, fast wie im realen Leben, nein, sehr oft ist es BESSER!!!

TWITTER ist für mich die Couch (im psychologischen Sinne), der Gartenzaun- an dem ich stehe und ihr vorrübergeht und mit mir plaudert, das Treppenhaus- in dem wir hemmungslos über Andere tratschen, der Ort- an dem ich auch mal kurz Urlaub vom Alltag mache.

Nachts nicht schlafen können? TWITTER an, es ist jemand da.

Frust im Job? TWITTER an, es ist jemand da.

Und es ist so herzerwärmend, zu erleben, wie die Twitter- Mamas einander in jeder Situation Hilfe und Rat geben. Ich beneide euch so so sehr, weil ich diese Möglichkeiten früher nicht hatte. Aber ich freue mich umso mehr, heute ein Teil davon zu sein.

TWITTER ist auch, wenn sich viele Twitterinas zusammentun um eine finanzielle Hilfe/ Mut machende Motivation nach einem schrecklichen Autobrand einer Twitter- Mama zu sammeln und sie damit zu überraschen.

TWITTER ist auch, wenn viele Twitterinas der Auswandererfamilie für Singapur ein so so liebevolles „Heimweh- Wegmach- Paket“ zusammenstellen und auf die 10.000 Kilometer weite Reise schicken.

TWITTER ist auch, wenn ich einen Twitter-Avatar nähe 😉 guck HIER

Und TWITTER ist auch, wenn ich nur kurz in der Timeline aufstöhne, weil der Mann unerwartet ins Krankenhaus kam, und ich sofort ganz aktive Hilfe angeboten komme ❤

TWITTER öffnet mir die Welt, weil ich am Leben in anderen Ländern, nah und fern, teilhaben darf.

Ich bin sehr dankbar, dass mein Mann ein großes Verständnis dafür entwickelt hat. Als wir vor 2 Jahren einen Floß-Urlaub planten (also ohne Strom!) kaufte er extra ErsatzAkkus fürs Smartphon und gab mir am Ende sogar seinen Akku, nur damit ich meine Abenteuer mit euch teilen konnte. Ist das Liebe?!

Ich bewies ihm dafür die Kraft des Twitteruniversums bei einer Frage Seinerseits. Kaum gestellt, kamen innerhalb 10 Minuten ne Menge verwertbare Antworten!

Könnt ihr auch erklären was TWITTER für euch bedeutet? Dann schreibt es mir gerne.

Und eine kleine Bitte habe ich noch: nix kritisieren, Grammatik, Rechtschreibung, Satzbau… es kommt aus meinem Bauch und Herzen, da purzelts auch mal durcheinander.

DANKE liebe TWELT, das es dich gibt! ❤

Einige Zitate von Twitterern :

@namenlos4 „Twitter ist wie eine WG, in der zu jeder Uhrzeit jemand in der Küche sitzt“

„Das ist ein Ort, an dem Man seinen Lebensabend verbringen will“

@namenlos4 „Twitter? Das mit den Menschen drin? Die Lieben, leiden, feiern, und trauern? Wo Fremde deine Gedanken lesen und teilen?Kenne ich nicht“

@KatiKuersch „Twitter ist mein digitales Kuscheltuch“

 @__ole__ „Twitter = 140 Zeichen Zeitverschwendung, leben, lieben, leiden, lallen, trinken, trödeln, pöbeln,… oder kürzer: twitteresk.“

Ach, lest doch selber 😉

HIER http://kickblock.myblog.de/kickblock/art/7655092/wir-haben-10-twitterer-gefragt

und HIER  http://floydbloggt.blogspot.de/2012/01/was-ist-fur-dich-twitter.html

Tweet-up-Pflaumen-Hefeschnecken

Tweet-up-Pflaumenhefeschnecken

Spätsommer, Frühherbst, Pflaumenzeit, ein bevorstehendes Tweet up und ein unbändiger Appetit auf Hefeteig mit richtiger frischer Hefe, Pudding und Pflaumen ließen mich das Web überstürzt nach einem LeckerschmeckerRezept durchsuchen.

An Zutaten sollte es nicht fehlen, nur die nötige Inspiration die zur nötigen Motivation führen sollte, wollte ich wie so oft aus dem Web saugen.

Tante Google schlug einige Rezepte bei Chefkoch.de und weiteren Netzkochstudios vor, aber nix davon ließ mich Ahhhh machen.

Schließlich erinnerte ich mich an einen netten backwütigen Herrn (der mich schon manches Mal mit seinen Rezepten) und vor allem mit den dazugehörigen Fotos, flashte.

Das ist der Herr Backbube, hier auf seinem Blog könnt ihr euch von seiner Kunst überzeugen.

Da fand ich auch dieses so toll anzuhörende und fast  schon auf der Zunge zergehende Rezept:

Hefeschnecken mit Mandelpudding

was meinen Vorstellungen schon sehr nahe kam.

Über die Foto- Suche kam ich dann noch auf dieses Rezept:

Fruchtige Hefeschnecken

 welches wiederum meinem inneren Bild vom künftigen Aussehen des Gebäcks nahe kam.

Also habe ich beide Rezepte nebeneinander gelegt…

und heraus kam, auf Grund einer vorhanden Mindermenge an Weizenmehl, dann DIESES:

  • 250 g Weizenmehl (aus oben genannten Gründen)
  • 250 g Dinkelvollkornmehl mit einem halben Tl Salz gut vermischen
  • ein Ei draufschlagen
  • in 200 ml lauwarmer Milch einen frischen Würfel Hefe auflösen,
  • ca. 40 g fast flüssige kühle Butter und 70 g Zucker dazugeben, leicht verrühren
  • diese Mischung zu Mehl und Ei geben und mit dem Knethaken verrühren, am Ende hab ich mit den Händen gut verknetet
  • und schon wanderte der noch etwas bemehlte Teig in einer gut verschlossenen Schüssel für ein Stündchen auf dem  sonnigen Gartentisch
  • in dieser Stunde einen Vanillepudding in weniger als einem halben Liter Milch aufkochen, sofort 100 g Gehobelte Mandeln und 40 g Butter unterrühren und mit einer dünnen Schicht Zucker bestreut auskühlen lassen
  • ca. 500 g (es waren 2 große Hände voll) große reife Pflaumen habe ich „gesechstelt“ (habe ich dieses Wort jetzt geschöpft) also halbiert, entkernt, und die Hälften noch zweimal längs geschnitten
  • den gut aufgegangenen Hefeteig noch einmal durchkneten und auf ca 20 x 45 cm ausgerollt, die ziemlich feste Puddingmasse aufgestrichen, am oberen Rand 3 cm freilassen, die geschnittenen Pflaumen flächig draufgedrückt und nun das erste Mal eine ordentliche Zucker-Zimt-Mischung draufgestreut
  • jetzt schön feste aufrollen, den oberen Rand mit etwas Wasser zum zukleben bestreichen
  • mit einem guten Sägemesser in 3 cm dicke Scheiben schneiden und mit einem kleinen Zwischenraum auf Backpapier, entweder in 2 Springformen oder eine tiefe rechteckige Form setzen
  • oben auf jede Schnecke habe ich noch einen Tl zerlassene Butter gegossen und wieder mit Zimtzucker bestreut, nochmal 10 Minuten gehen lassen
  • Hier habe ich ein Foto gemacht, weitere Fotos habe ich, wohl aus Zeitgründen, vergessen, konnte ja auch nicht wissen, dass so Mancher nun nach diesem Rezept verlangte 😉

Hefeschnecken

  • für 25 bis 30 Minuten bei 180 Grad in den Umluftbackofen, es sollte oben ein bisschen braun werden und die hervorstehenden Pflaumen mit dem Pudding zusammen schon mal ne Blase schlagen, also Temperatur und Zeit gegebenenfalls anpassen
  • zum Abschluss kannst du wieder Zimtzucker darüberstreuen, davon kann es nie genug geben!
  • wenn etwas ausgekühlt kann man die Teilchen vorsichtig mit einem spitzen Messer trennen

Die heutigen Rester, ja es gab geheime Reserven, haben aufgewärmt fast noch besser geschmeckt!

So, das war mein erster richtiger Back- Post, ich hoffe ihr könnt damit etwas anfangen, sprich nach backen 🙂

Keine Angst, es ging eigentlich schneller als gedacht.